Hunde im Büro

Hund Arbeitsplatz

Für viele ist das leider nicht möglich, obwohl Studien bewiesen haben, das ein Hund am Arbeitsplatz für Entspannung sorgen kann.Denn ein Arbeitstag im Büro kann schon mehr als stressig sein, vor allem wenn dann noch ständig das Telefon klingelt, oder andere Störungen vorkommen. Vor allem Bluthochdruck ist häufig die Folge, was alleine schon durch die Anwesenheit eines Hundes verhindert werden kann. Bei dieser Studie durften 20 Mitarbeiter einen Hund mitbringen und 20 nicht. Bei den Mitarbeitern mit Hund wurde der Blutdruck und der Stress erheblich gesenkt, bei den anderen Mitarbeitern blieb der Blutdruck trotz Medikamente weiter hoch. Dies lag zuletzt auch daran das hier der Stress nicht abgebaut werden konnte.

Kleine Störungen durch den Hund
Hier kommt dann die Natur des Hundes voll zum Einsatz, denn irgendwann langweilt dieser sich. Dann wird eventuell auch schon einmal bei einem Kollegen nach dem Rechten geschaut. Wenn dieser dann noch ein Leckerchen oder ein wenig Hundefutter gibt, dann hat der Hund bestimmt einen Freund gefunden. Aber auch ein kleiner Spaziergang während der Pause, sorgt für einen Ausgleich zum täglichen Stress. Daher gibt es Firmen wo es mittlerweile den Mitarbeitern ausdrücklich erlaubt ist, den Hund mit auf die Arbeit zu bringen. Natürlich müssen sich dann die Hunde untereinander vertragen, sonst wird das nichts mit der Entspannung und selbstverständlich bleibt die Arbeit liegen.

Kann der Hund mit auf die Arbeit genommen werden?
Diese Frage stellen sich die Hundebesitzer immer wieder, doch oftmals ist es besser, das Tier daheim zu lassen. Natürlich ist nicht jeder Arbeitsplatz für ein Hund geeignet, gerade wenn es dort laut zugeht, oder in einer Montagehalle. Auch an Arbeitsplätzen wo besonders auf Hygiene geachtet werden muss, kann der Hund nicht mitgenommen werden. Aber auch das Tier selbst kann ungeeignet sein, gerade wenn der Hund aggressiv auf andere Menschen oder Geräusche reagiert. Ein anderer Grund kann sein, das ein Kollege an einer Allergie gegen Hundehaare leidet. Dann muss der arme Hund zu Hause bleiben, auch wenn das dann schwerfällt. Dies gilt, auch wenn ein Arbeitskollege Angst vor Hunden hat, dann sollte diesem ein Hund nicht zugemutet werden. Denn auf der Arbeit gilt, das jeder sich wohlfühlen soll und seine Arbeit ohne Angst erledigen kann.

Wie am besten den Chef und die Kollegen überzeugen?
Das ist in manchen Fällen ganz einfach, indem der Chef gefragt wird. Leider geht das nicht immer so einfach, dann sollte schon Vorarbeit geleistet worden sein. Dies kann zum Beispiel durch eine namhafte Firma geschehen, wie zum Beispiel Google, die ihren Mitarbeitern erlaubt den Hund mitzubringen. Natürlich müssen vorher noch die Kollegen gefragt und eventuell überzeugt werden. Natürlich wird der Chef dann noch nicht wirklich überzeugt sein, aber eine Probewoche könnte da hilfreich sein. Benimmt sich in dieser Zeit der Hund gut, dann ist das Eis gebrochen und die Kollegen werden sich garantiert auf den vierbeinigen Freund freuen. Denn manchmal ist eine Unterbrechung der Arbeit nicht falsch, vor allem wenn dann der Hund vielleicht etwas angestellt hat. Gemeinsames Lachen bringt Entspannung und so auch eine bessere Durchblutung.

Den Hund langsam an die neue Umgebung gewöhnen
Gerade bei jungen oder nervösen Hunden ist es am Anfang besser, diese an die neue Umgebung zu gewöhnen. Vielleicht diesen dann zuerst einmal nur einige Stunden mitbringen und danach wieder nach Hause oder zu einem Hundesitter. Aber auch ein Hund hat gewisse Eigenheiten, diese sollte direkt erklärt werden, genauso ob der Hund gefüttert werden darf, oder eher nicht. Natürlich sollte der Chef den Hund zuerst kennenlernen, danach die Kollegen. Wer vorher wichtige Dinge abklärt, wird nachher in Ruhe arbeiten können.

Dem Hund einen festen Platz zuweisen
Damit sich der Hund an seinem Arbeitsplatz direkt wohlfühlt, sollte dieser einen festen Platz mit seiner Decke zugewiesen bekommen. Wichtig ist das er dort ungestört liegen kann und auch die Kollegen dort nicht stören. Der Blickkontakt zum Herrchen ist dabei genauso wichtig, wie das der Hund dort liegen bleibt bis er wieder aufstehen darf. Dies sollte schon vorher mit dem Hund trainiert worden sein. Muss das Büro einmal auf längere Zeit verlassen werden, kann eine Hundebox hilfreich sein. Vielleicht gibt es für solche Fälle aber auch Kollegen, die auf den Hund aufpassen können. Bei langen Konferenzen sollte der Hund dann doch lieber zu Hause oder bei der Betreuung bleiben.

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