Ernährung eines Welpen

Ernaehrung Welpen

Ernährung eines Welpen – der Grundstein für ein gesundes Hundeleben

Die Welpenzeit bildet eine wichtige Grundlage für ein gesundes Leben eines Hundes. Hier werden die Grundsteine für die gesamte Entwicklung gelegt. Bei der Fütterung heranwachsender Hunde gibt es viele Aspekte, die Sie beachten sollten, um Ihrem Welpen ein gesundes Hundeleben zu ermöglichen.

Grundsätzlich benötigt ein Welpe eine andere Futterzusammensetzung als ein ausgewachsener Hund, da Organe und Skelett noch wachsen. Gerade in den ersten Lebensmonaten liegt ein sehr schnelles Wachstum vor. In diesem Zeitraum wird eine andere Nährstoffzusammensetzung des Futters benötigt, als in späteren Lebensphasen. Damit sichergestellt ist, dass der Energie- und Nährstoffbedarf des Welpen zu jeder Zeit optimal gedeckt wird, braucht er ein hochwertiges und leicht verdauliches Futter.

Individueller Bedarf

Der individuelle Energie- und Nährstoffbedarf Ihres Welpen hängt von seiner Rasse, dem genauen Alter, seinem Gewicht und von seiner Aktivität ab. Sowohl Unter- als auch Überversorgungen mit Nährstoffen können schwerwiegende Entwicklungsstörungen hervorrufen. Gerade in der überaus empfindlichen Wachstumsphase sollten deshalb Über- oder Unterversorgungen mit Nährstoffen unbedingt vermieden werden.

Für die Ernährung eines Welpen ist nicht nur die Futtermenge entscheidend: auch auf die Futterzusammensetzung kommt es an. Ein einziges Standard-Welpenfutter kann nicht jeden individuellen Bedarf während seines gesamten Wachstums decken. Stattdessen sollte die Zusammensetzung stetig an sein jeweiliges Lebensalter und die Rasse angepasst werden. In der Wachstumsphase ist eine 2-wöchentliche Futteranpassung an den Nährstoffbedarf des Welpen zu empfehlen. Mithilfe der sogenannten Rationsberechnung lassen sich der genaue Nährstoffbedarf und die optimale Futterzusammensetzung ermitteln. Solche Berechnungen und rassespezifische Wachstumskurven bietet futalis. Anhand der Wachstumskurven kann der Hundehalter die Wachstumsgeschwindigkeit selbst überwachen. Weitere Informationen lesen Sie hier: http://futalis.de/welpenfutter

Wachstumskurven zur Kontrolle einsetzen

Wachstumsstörungen und damit verbunden auch Ausprägungen unterschiedlicher Erkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) werden hauptsächlich zum einen von der Energiezufuhr und zum anderen von der Versorgung mit Kalzium und Phosphor beeinflusst.

Eine zu hohe Energiezufuhr und ein damit verbundenes zu schnelles Wachstum sollte vermieden werden. Denn die Folge einer Energieüberversorgung kann eine Einwirkung auf den Hormonhaushalt der Junghunde sein. Diese wiederum kann eine Mineralisierungsstörung der Knochen zur Folge haben. Der wachsende Knochen wird dadurch anfälliger für mechanische Einwirkungen. Außerdem benötigt die Entwicklung des Skeletts mehr Zeit, ist somit an die schnelle Gewichtszunahme nicht angepasst. Dadurch kann es zu Schäden durch Überlastung des heranwachsenden Bewegungsapparates kommen. Diese zeigen sich häufig durch Achsabweichungen der Vorderbeine oder Fehlstellungen („Ausdrehen“) von Gelenken.

Das Endgewicht des Hundes ist genetisch festgelegt und wird in jedem Fall erreicht. Ein zu schnelles Wachstum stellt allerdings die häufigste Ursache für Wachstumsstörungen dar. Welpen werden bei Überfütterung nicht „dick“ sondern schießen in die Höhe. Eine Fehlentwicklung ist auf den ersten Blick für einen Laien schwer erkennbar.

Es ist ratsam, die Gewichtsentwicklung des Welpen regelmäßig zu erfassen und mit rassespezifischen Wachstumskurven zu vergleichen, um Fehlentwicklungen vorzubeugen.

Mineralien für ein gesundes Wachstum

Neben dem Energiegehalt des Futters braucht der Welpe vor allem Proteine und Mineralstoffe für seine Entwicklung. Das Protein im Futter sollte hoch verdaulich und von tierischer Herkunft sein. Die wichtigsten Mineralien für sein Wachstum sind Kalzium, Phosphor sowie die Spurenelemente Kupfer und Zink. Sie sind wichtige Bestandteile der Knochen und bedingen gegenseitig die Mineralisierung und das Wachstum des Skeletts. Die Zufuhr sollte bedarfsangepasst erfolgen, sowohl Über- als auch Unterversorgungen in der Wachstumsphase können schädlich für die Gesundheit sein.

Fehlversorgungen haben eine Störung des Knochenstoffwechsels zur Folge, was zu Fehlstellungen oder zu einer Entmineralisierung der Knochen führen kann. Auch andere Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine sind wichtig für eine gesunde Entwicklung. Entscheidend ist die Zufuhr der richtigen Menge zur richtigen Zeit. Auch in diesem Bereich verändern sich die Ansprüche im Laufe des Wachstums.

Regelmäßiger Tagesablauf

Der Welpe sollte sein Futter drei bis vier Mal täglich zu festen Zeiten bekommen. So kann sich die Verdauung auf das Futter einstellen. Außerdem gewöhnt sich der Welpe dadurch an feste Fütterungszeiten, was wiederum dem Betteln vorbeugt. Frisches Trinkwasser, das täglich gewechselt wird, sollte dem Hund zur Verfügung stehen. Nach der Nahrungsaufnahme braucht der Hund Ruhe und genügend Zeit zum Verdauen.

Fazit

Gerade während des Wachstums hat die Ernährung großen Einfluss auf die Gesundheit. Wichtig ist eine bedarfsangepasste Ernährung, die die unterschiedlichen Ansprüche während der verschiedenen Wachstumsphasen berücksichtigt, egal ob Fertigfutter oder Frischfleisch. Regelmäßige Gewichtskontrollen helfen dabei, eine optimale und gesunde Entwicklung Ihres Hundes zu fördern.

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