Ein Welpe entdeckt die Welt!

 

Welpe entdeckt 2

Die Aufregung ist meistens enorm. Die Stunden werden gezählt, bis der Welpe einziehen darf. Das Körbchen ist schon an seinem Platz, das erste Spielzeug und diverses an Zubehör ist schon gekauft.

Der Welpenkauf ist ein Phänomen. Erst kann man vor Aufregung nicht schlafen, wenn der Welpe dann da ist, kann man trotzdem nicht schlafen. Nun sollte der Welpe möglichst viel kennen lernen. Aber bitte bedenken Sie, dass die ausgeprägten Ruhezeiten sehr wichtig für einen Welpen sind. Überfordern Sie Ihren Welpen bitte nicht! Je nach Größe des Hundes gibt es auch häufig Faustformeln für die Belastung, damit man später nicht mit Gelenkproblemen kämpfen muss.

Viele Hunde haben später Probleme mit Situationen, die sie nie kennen gelernt haben. Also machen Sie Sich bitte auch Gedanken, was ein Hund kennen sollte, weil er irgendwann damit konfrontiert werden kann. Gerne gebe ich Ihnen nun ein paar Beispiele, was man mit einem Welpen gegebenenfalls üben sollte.

Auch wenn Sie ebenerdig wohnen, ist es sinnvoll, wenn Ihr Hund Treppen kennt. Lassen Sie einen jungen Hund aber noch nicht viele Treppen laufen. 1-2 Stufen sind ein guter Anfang. Vielleicht muss Ihr Liebling auch irgendwann mal über ein Gitter laufen. Auch dies können Sie mir Ihrem Welpen schon früh üben.

Wenn Sie ein Auto besitzen kann es irgendwann mal passieren, dass Sie mit Ihrem Hund in eine Bahn, oder in einen Bus einsteigen müssen. Das Ganze kann natürlich auch anders herum passieren.

Auch ein Besuch in einem Tierpark macht Spaß und ist sehr lehrreich für den Welpen. Denken Sie aber auch hier an die Ruhephasen des „Babys“. Natürlich sollte der Welpe erst damit konfrontiert werden, wenn es nicht noch zuviel Stress für ihn bedeutet, ein Halsband und eine Leine zu tragen.

Generell sollte der junge Hund verschiedene Untergründe kennen lernen, damit er später nicht bei einem ungewohnten Untergrund einfach stehen bleibt. Auch zu Hause könne Sie viel üben. Für uns normale Geräusche im Haushalt können für einen Welpen schon enormen Stress bedeuten. Hierzu zählen zum Beispiel der Staubsauger, die Küchenmaschine, Kochgeräusche, eine auf die Fliesen fallende Metallschüssel, fallende Schlüssel……..

Diese Liste könnte man ewig lang schreiben, hier ist Ihre Fantasie gefragt.

Wichtig ist, dass Sie die Ängste des Hundes nicht aus versehen durch eine mitleidende Tonlage verstärken. Das passiert leider sehr schnell. Versuchen Sie also mit Ihrem Welpen, beziehungsweise Junghund, vieles zu erleben was später auch auf ihn zukommt, ohne ihn zu überlasten.

Der Besuch einer gut organisierten Welpengruppe ist sehr wertvoll für den Hund und Sie haben bei Fragen gleich eine Anlaufstelle. In der Welpengruppe wird auch das richtige Verhalten unter Hunden gestärkt. Auch in der Welpengruppe wird meistens Wert darauf gelegt, dass der Welpe Einiges kennen lernt. Zum Beispiel verschiedene Untergründe, jemand öffnet einen Regenschirm und so weiter.

Wir wünschen jedem Welpenkäufer viel Spaß mit dem kleinen Begleiter und natürlich auch über die Welpenzeit hinaus viele gemeinsame Stunden voller Glück.

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